Schauliste Studiengang
Der Studiengang Frühkindliche inklusive Bildung
Zielgruppe
Studium
In Orientierung an der internationalen Leitidee der Inklusion, wie sie u. a. auf der Salamanca-Konferenz und in der UN-Behindertenrechtskonvention formuliert wurde, zielt inklusive Bildung auf Bildungsprozesse ohne Aussonderung im Sinne einer Pädagogik der Vielfalt: Unterschiede und Differenzen - in der gemeinsamen Erziehung von Kindern verschiedener Begabungen oder Behinderungen, verschiedenen Geschlechts sowie verschiedener Religionen, Nationalitäten und sozialer Herkunft - werden ausdrücklich Wert geschätzt und „von Anfang an" als gegenseitige Ergänzung erlebt. Mit dem Erfahren von Gemeinsamkeit in Verschiedenheit im frühen Kindesalter wird der Grund gelegt für den respektvollen Umgang mit Heterogenität. Ausgehend von diesem Grundgedanken, verortet sich der B. A. Frühkindliche inklusive Bildungim aktuellen Diskurs der Integrations-/Inklusionspädagogik mit dem Ziel, Bildungsprozesse so zu gestalten, dass jedes Kind seine individuellen Kompetenzen entfalten kann. Bildungseinrichtungen sind dementsprechend gefordert, Chancengleichheit im Bildungssystem zu schaffen und Bildungsbenachteiligung, von der besonders Kinder mit Armutserfahrung, mit Migrationshintergrund und mit Behinderung betroffen sind, entgegen zu wirken. Um Bildungsgerechtigkeit zu gewährleisten, Teilhabe zu ermöglichen und partizipative Methoden in der Gestaltung von Bildungsprozessen umzusetzen, erwerben die Studierenden im Studiengang B. A. Frühkindliche inklusive Bildung differenziertes Fachwissen über den Umgang mit Verschiedenheit.
Die Prüfungsordnung des Studiengangs können Sie hier herunterladen.
Wichtig:
Das Land Hessen hat den hessischen Hochschulen einen Gesetzentwurf zur staatlichen Anerkennung für Kindheitspädagoginnen zur Stellungnahme vorgelegt.
Eine Einführung der staatlichen Anerkennung wird voraussichtlich ab dem Wintersemester 2013/14 möglich sein. Der hessische Landtag muss dem Gesetzentwurf nur noch zustimmen.